Werberin des Jahres 2010: Regula Fecker
Regula Fecker: «Man muss heutzutage mit knappen Budgets einen smarten Weg finden. Das ist eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.»
Regula Fecker ist die erste Frau seit 1999, die sich mit dem Titel «Werberin des Jahres» schmücken kann. Können sich Frauen in der Werbung weniger gut durchsetzen? «Es braucht eine gewisse Zeit, die nur für den Beruf investiert werden muss - das lässt sich vielleicht bei Frauen weniger gut mit anderem kombinieren», meinte Regula Fecker im Gespräch mit DRS-Moderator Mario Torriani.
Das Büro mit dem «Wahnsinn teilen»
Regula Fecker investiert viel für ihren Beruf und will nach eigener Aussage oft «mit dem Kopf durch die Wand». Ist es deshalb schwierig im Büro mit ihr zusammen zuarbeiten? «Es hat bestimmt auch sein Gutes, aber wenn ich von etwas überzeugt bin, dann kämpfe ich auch dafür. Es ist ein «Stehauf Männchen-Job», man muss jeden Tag von neuem etwas entwickeln und an etwas glauben. Sich in eine Idee zu verlieben, braucht schon etwas Wahnsinn.»
Am Produkt schrauben
«Ich will nur Kampagnen produzieren, mit denen sich die Leute gern auseinandersetzen und nicht als Belästigung wahrnehmen», erzählt Regula Fecker weiter. Im Moment bräuchten die Banken dringend Werbung, würde Regula Fecker für diese Branche arbeiten? «Es käme natürlich auf die Art und Weise der Werbung an, manchmal muss man auch etwas am Produkt schrauben. Mehr Vertrauen wäre in diesem Fall nicht schlecht»
Warum Regula Fecker auf die Aktion «Jeder Rappen zählt» neidisch ist, hört Ihr unter anderem hier:
