Schnee, Sonne und Bratwürste - eine Reportage aus den Bergen
Hier werden an Spitzentagen ca. 800 Gäste bedient: Die Marguns-Hütte in St. Moritz (DRS 3) (DRS 3)
Die «Marguns»-Hütte ist eine der grössten Skihütten der Schweiz und zentraler Punkt im Skigebiet St. Moritz. Hier werden täglich 180 Bratwürste, 200 Hamburger, 200 Pizzas, 30-40 Kilo Teigwaren und 30 Liter Suppe verkauft. Doch trotz Massenproduktion kommt die Qualität hier nicht zu kurz: «Uns ist Qualität sehr wichtig. Wir machen so viel als möglich selber und wenn möglich wird alles frisch produziert,», so Jürg Winkler, Chefkoch der «Marguns»-Hütte gegenüber DRS 3.
Eine gute Organisation ist das A und O
Jürg Winkler ist Chef von 40 Köchen und dafür verantwortlich, dass an Spitzentagen 800 Gäste zufriedengestellt werden. Stress pur würde man meinen, doch erstaunlicherweise ist das nicht so. Das sei alles eine Frage der Organisation. Bei so einem grossen Team und so vielen Gästen ginge das gar nicht anders.
«Bei uns hat jeder sein «Ämtli» und seine Arbeit. Das Ganze läuft bei uns wie ein Uhrenwerk, wo jedes Rad perfekt ins andere greift. So entsteht kein Stress,» so der Chefkoch.
15 Stunden Tage in der Klinik
Auch in der Klinik «Gut» von St. Moritz wird den ganzen Winter praktisch durchgearbeitet. Deshalb überraschte es unseren DRS 3-Reporter Manuel Rothmund auch nicht, dass Chirurg Adrian Eugster ihn direkt im Operationssaal empfangen hatte. «Ich sehe oft anhand von den Verletzungen, wie die aktuellen Pistenverhältnisse sind», meint der Arzt.
Über die Grenzen hinaus fahren
«Es gibt unzählige Formen, wie Skifahrer auf der Piste umfallen können - aber die Verletzungen seien immer die Gleichen», meint auch Rettungssanitäter Florian Flück. Vor allem um gebrochene Handgelenkte und Knieverletzungen muss sich das Rettungssteam in St. Moritz kümmern. «Die gefährlichsten Tage auf der Piste sind immer die Tage mit traumhaften Skibedingungen, dann nämlich wenn jeder Skifahrer seine sportlichen Grenzen auslotet und mach einer darüber hinaus fährt».
