«D'Vreneli abem Guggisberg»: Der Lied-Text
Kaum ein Schweizer, der nicht berührt ist von diesem Lied. Melancholisch schön die Melodie, tragisch der Text.
's isch äben e Mönsch uf Ärde - Simelibärg!
- Und ds Vreneli ab em Guggisbärg
und ds Simes Hans-Joggeli änet dem Bärg -
's isch äben e Mönsch uf Ärde,
dass i möcht bi-n-ihm si.
Und mah-n-er mir nit wärde,
vor Chummer stirben-i.
U stirben-i vor Chummer,
so leit me mi i ds Grab.
I mines Büelis Garte
da stah zweu Bäumeli.
Das eini treit Muschgate,
das andri Nägeli.
Muschgate, die si süessi
und d'Nägeli si räss,
I gab's mim Lieb z' versueche,
dass 's miner nit vergäss.
Ha di no nie vergässe,
ha immer a di dänkt.
Es si numeh zweu Jahre,
dass mi han a di ghänkt.
Dört unden i der Tiefi,
da steit es Mülirad.
Das mahlet nüt as Liebi,
die Nacht und auch den Tag.
Das Mühlirad isch broche,
mys Lyd(e), das het en Änd.
Quelle: guggisberg.ch
