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Pop-Geschichten: Tierpark

Göläs Schwan hat alle andere tierische Konkurrenz abhängt und schwamm mit Hilfe Eurer Gunst zum Sieg. Mit 33.59 Prozent gewinnt der Wasservogel vor dem «Moudi» von Stiller Has, der immerhin 29.18 Prozent erreichte. Nach dem Kater folgt der Eisbär von Grauzone. Weit abgeschlagen tummeln sich der freie Vogel Bligg und Schtärnefoifis Zirkuselefant.

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Gölä «Schwan»

Es gibt Lieder, die kann jeder mitsingen. Der Schwan vom Berner Büezer Marco Pfeuti alias Gölä ist so eines. Trotz des einfachen Texts und der simplen Melodie ist Gölä 1999 mit «Schwan» ein Riesen-Hit gelungen. Trotzdem hat der Macher ein gespaltenes Verhältnis zu seinem Werk. Der Schwan ist zu einer Art Hassliebe für Gölä geworden. Und deshalb weiss er selber nicht so genau, was er vom «Schwan» halten soll.

Ausschnitt Die Geschichte


Stiller Has «Moudi»

Der Berner spricht von einem «Moudi», wenn er von einem Kater redet. Damit meint er das Tier. Im Fall vom Stiller Chef-Has Endo Anaconda ist allerdings der andere Kater gemeint, jener der im Kopf weh tut am Tag danach. Wenn Anaconda von «vier roti Rose» singt, singt er vom Bourbon «Four Roses». Der Moudi, den Stiller Has 1996 veröffentlichten, ist ein grossartiges Beispiel, wie man das sensible Thema Alkoholsucht in eine romantische Geschichte verpacken kann.

Ausschnitt Die Geschichte


Grauzone «Eisbär»

Grauzone war 1980 eine der ungewöhnlichsten Bands in der Schweiz. Chef und Kopf der Band war Martin Eicher, der unbekanntere Bruder von Stephan Eicher. Grauzone ist eine der ersten Schweizer Bands, welche als sogenannte «Art-Band» auftrat. Neben der Musik, waren die Mode und bei den Liveauftritten auch die Videoproduktionen wichtig. Weil die Band kein Geld hatte, konnten sie sich die teuren Masterbänder nicht kaufen, sondern nur mieten. Nach den Studioaufnahmen von Grauzone wurden diese Bänder unwiderruflich gelöscht und überspielt. Der Song «Eisbär» auf dem Originalband gibt es nicht mehr.

Ausschnitt Die Geschichte


Bligg «Frei wie en Vogel»

Der Zürcher Hip Hopper Bligg startete seine Karriere noch vor dem Millennium. 2006 veröffentlichte er den Song «Frei wie en Vogel» auf dem Album «Mit Liib und Seel». Der Songtitel ist für Bligg Lebensgefühl und auch Motto seines musikalischen Schaffens: Bligg erzählt über die Entstehung des Songs und beweist: Er war, ist und bleibt wohl tatsächlich frei wie ein Vogel.

Ausschnitt Die Geschichte


Stärnefoifi «De Zirkuselefant Ferdinand»

In England sangen die Kinder schon in den 50er Jahren das lustige Kinderlied vom Zirkuselefanten, der bei ihnen Nellie heisst. In den 80er Jahren machte die englische Punkband The Toy Dolls aus «Nellie the Elephant» einen Hit. Dass er in den 90er Jahren auf der ersten Sterneföifi-CD eingeschweizert wurde, hat viel mit wilden Parties zu tun, an denen Boni Koller und Sybille Aeberli von Sterneföifi abtanzten.

Ausschnitt Die Geschichte


Schnellsuche:
Woche 9: Tierpark
 

Jede Woche werden fünf Songs zu einem Thema vorgestellt. Während der Woche wählt Ihr hier die beste Pop-Geschichte. Der Gewinner-Song der jeweiligen Woche wird am Freitag gekürt und qualifiziert sich für die Finalphase, die im Herbst 2010 ausgetragen wird.

Schlussergebnis

 
Gölä «Schwan»
33.59%
Stiller Has: «Moudi»
29.18%
Schtärnefoifi «De Zirkuselifant Ferdinand»
8.71%
Bligg «Frei wie en Vogel»
10.03%
Grauzone «Eisbär»
18.49%
DRS 3 Pop-Geschichten

Willkommen zur Musik-Jahresserie von DRS 3. Hier erfahrt ihr alle spannenden Geschichten hinter erfolgreichen und schönen Schweizer Songs.   Mehr

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