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Montag, 26.7.2010

DRS Virus-Morgenplättli: Musik entdecken beim Aufstehen

Missionarisch sei er, lästern böse Zungen. Grössenwahnsinnig, noch bösere Zungen. Gemeint: The Verve-Frontmann Richard Ashcroft. Auf «RPA & The United Nations of Sound» will er die Klänge der Welt zusammenführen. Das Album ist unser Morgenplättli.

Virus fragt sich: Ist Richard Ashcroft der neue Messias?

Richard Ashcroft reisst Genre-Grenzzäune ein: «Ich glaube fest daran, dass wir die Kategorisierung endlich hinter uns lassen müssen», sagt er im Interview gegenüber der Zeitschrift Musikexpress.
 
Sein neues Projekt nennt er - in Anlehnung an die Vereinten Nationen - «RPA & The United Nations Of Sound». Die Abkürzung «RPA» steht für Richard Paul Ashcroft. Auf dem Cover der Platte: Ein Globus, dem Logo der Vereinten Nationen sehr ähnlich. In der Mitte: ein Mann (ist es Ashcroft selber?) mit einem Ghettoblaster (oder ist es ein Koffer?) in der Hand. Links und rechts von ihm: zwei Vögel (sind es Friedentauben? Musiktauben?).
 
Der Engländer arbeitet auf «RPA & The United Nations Of Sound» mit Musikern unterschiedlichster Herkunft zusammen. So wurde das Album vom HipHop Produzenten No.I.D. produziert, der schon mit Jay-Z zusammenarbeitete. Und genau so hört es sich auch an: Blues, Soul, Rock, Pop - alles dabei, da und dort auch ein paar Streicher.
 
DRS Virus macht das Album zum «Morgenplättli» und hört diese Woche genauer hin, diskutiert darüber und beschäftigt sich mit der umstrittenen Figur Richard Ashcroft. Montag bis Freitag zwischen 6 und 10 auf DRS Virus.

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