Christina Perri: «Von den Tattoos erzählte ich Mutter in der Kirche»
Christina Perri wirkt auch im Interview so natürlich lebenslustig wie auf diesem Bild mit Hitparaden-Moderator Nik Thomi. (DRS 3)
Sie ist erst 25 und bereits geschieden, was allerdings für Amerikaner nicht aussergewöhnlich ist, wird dort doch für europäische Begriffe erstaunlich oft und früh geheiratet. Christina Perri jedenfalls hat das frühe Scheitern ihrer Ehe nicht abgeschreckt: Sie glaubt nach wie vor an die Liebe und auch daran, dass eines Tages der Richtige auftauchen wird, den sie dann natürlich auch heiraten wird. Bis dahin verliebt sie sich laut eigener Aussage mehr oder weniger ständig.
Kein Wunder, sind verschiedene Aspekte der Liebe das grosse Thema auf ihrem Album «Lovestrong.», schliesslich sei sie «liebesstark. Punkt». Der Punkt im Plattentitel sei wichtig, er unterstreiche die Stärke, die sie aus der Liebe ziehe.
Ihre Fans erkennen sich in vielen ihrer Songs selber und dementsprechend oft schreiben sie ihr auch von ihren eigenen Erlebnissen im Zusammenhang mit den Liedern. Perri fühlt sich dadurch ihren Fans nahe, glaubt sie zu kennen und bezeichnet ihre gegenseitige Beziehung als eine Art Familie.
Im richtigen Leben stammt sie aus einer grossen Familie und ist inzwischen auch stolz auf ihre italienischen Wurzeln, während sie sich als Teenager oft geschämt hat, wenn ihr italienischer Vater hin und wieder nicht mit dem American Way of Life klarkam und typisch «europäisch» auf Alltagssituationen reagierte.
So war die Familie auch nicht sonderlich begeistert als Perri im Teenie-Alter begann, aus lauter Liebe die Verwandschaft in Form unzähliger Tätowierungen auf ihrem Körper zu verewigen. Damit sich das Donnerwetter deswegen jeweils in Grenzen hielt, griff das Mädel zu einem einfachen, aber wirksamen Trick: Sie «beichtete» der Mutter neue Tattoos jeweils in der Kirche, kurz bevor die Messe begann. In den heiligen Hallen des Katholizismus konnte Mama Perri ja schelcht rumtoben und bis man nach dem Kirchgang wieder zu Hause war, war der grösste Zorn schon wieder fast verraucht.
Alles, was Christina Perri Nik Thomi verraten hat, hört ihr im Interview - inklusive einen exklusiven a capella «Entwurf» eines Songs, den sie für ihr nächstes Album plant.
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