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Mittwoch, 26.5.2010

Eurovision: «Es wird schwierig für die Schweiz»

Wie wichtig ist der Song? Wie wichtig der Küstler? Oder entscheidet am Ende doch nur die Nationalität? In Oslo wird heiss über die Chancen von Michael von der Heide diskutiert. DRS 3-Reporter Martin Oswald hat sich bei den anderen Nationen umgehört.

Die Anzeigetafel im Wettbüro verheisst nichts Gutes für die Schweiz. Michael von der Heide wird nicht für einen Finalplatz gehandelt. (mos)

Das sagen die anderen Länder über den Schweizer Song

Hören

Wo immer man fragt gibt es Komplimente für die Schweiz und den Song von Michael von der Heide. Doch das ist normal beim Eurovision Song Contest. Unter den 39 Nationen, die hier teilnehmen herrscht eine freundschaftliche Atmosphäre.

Entsprechend schwierig war es kritische Stimmen zu finden. Ein norwegischer Journalist traute sich dann zu sagen: «Ich finde den Auftritt von Michael von der Heide zu langweilig». Zwar gefalle ihm der Song, aber auf der Bühne passiere zu wenig.

Schwere Halbfinal-Gruppe
Diesem Urteil schliesst sich auch ein Radiokollege aus Deutschland an. «Erfahrungsgemäss haben Songs mit Spektakel auf der Bühne die besseren Chancen.»

Die deutsche Delegation gibt zu bedenken, dass die Schweiz in der schwierigeren Halbfinal-Gruppe starten müsse. Die Konkurrenz sei wesentlich grösser als in Gruppe 1. Das spreche leider nicht gerade für einen Finaleinzug.

Launisches Publikum
Ausgleichend gibt eine schwedische Journalistin zu bedenken, dass beim Eurovision Song Contest immer alles passieren könne. «Man weiss nie, wie die Leute abstimmen, was gerade gefällt und was nicht.»

Das sieht Michael von der Heide ähnlich. Er werde alles geben und «dann werden wir sehen, ob das reicht.» (mos)

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