Maxïmo Park aus Newcastle geniessen bei Fans und Kritikern seit ihrer Debut-CD «A Certain Trigger» aus dem Jahr 2005 einen gleichermassen guten Ruf. Inspiriertes Songwriting, geistvolle Texte und der gewohnt melodische, von breiten Power-Akkorden und Synthesizer-Rhythmen vorangetriebene Postpunk machen auch das neue, dritte Album der Band um Sänger Paul Smith zu einem Hörerlebnis.
Ähnlich wie beim Retro-Sound von Empire Of The Sun erlebt man bei den Golden Silvers einen Flashback in die 80er-Jahre. Das Gitarren-freie Newcomer-Trio (Keyboard, Bass, Schlagzeug) aus London überzeugt auf ihrer Debüt-CD «True Romance» mit feinem Songwriting und einem Mix aus Electro-Funk, Psychedelia, Pop und Disco.
Kaum einer schreibt melancholischere Songs als Robin Proper-Sheppard, Sänger, Songschreiber und Produzent von Sophia aus London. Traurigkeit durchzieht auch die neue, fünfte Studio-CD «There Are No Goodbyes». Mehr
Musik für den Frühling: Die neue Platte der schottischen Band Camera Obscura kommt leicht und luftig daher. Es ist das vierte Album der Combo um Tracyanne Campbell und besticht durch melodiösen Retro-Pop, melancholischen Unterton und Phil Spector-lastigen Breitwand-Sound. Mehr
Mit der neuen CD «A Woman A Man Walked By» erfährt die Zusammenarbeit von PJ Harvey und ihrem langjährigen musikalischen Begleiter und Produzenten («To Bring You My Love», «White Chalk» ) John Parish die Fortsetzung ihres gemeinsamen Albums «Dance Hall At Louis Point» aus dem Jahre 1996 . Mehr
Mit ihrem Debut-Album «Melody A.M», das sich über eine Million mal verkaufte, schafften Röyksopp vor acht Jahren den Spagat zwischen kommerziellem Erfolg, Kritikerlieblingen und zahlreichen Werbehits. Mehr
Bonnie Prince Billie - alias Will Oldham denkt in Mustern: er fügt Dinge zusammen, die eigentlich nicht zusammenpassen, und lässt Neues entstehen. Er singt in der Tradition alter Balladen, liebt aber auch Popmusik und mag Madonna, R. Kelly und Michael Jackson. Mehr
Am Namen Soap & Skin kommt man derzeit kaum mehr vorbei. Ähnlich wie bei Anthony & The Johnsons raschelt es gewaltig im Feuilletonwald. Und dies zu recht: mit Klavier, Stimme und dezenter Elektronik schafft die 19-jährige Anja Plaschg, das neue Wunderkind aus Wien, auf ihrer Debut-CD «Lovetune For Vacuum» eine ungemein dichte Atmosphäre. 13 traurig-schöne Klagelieder - irgendwo zwischen Kate Bush, Nico und CocoRosie.
Ursprünglich als Electro-Projekt geplant, hat sich die deutsch-norwegische Formation The Whitest Boy Alive schon auf ihrem erfolgreichen Debut-Album «Dreams» aus dem Jahr 2006 vom Computer verabschiedet und ganz auf «richtige» Instrumente gesetzt. Mehr
Australien lieferte im 2008 ein paar der angesagtesten Electro-Pop-Bands. Neben Cut Copy, Presets oder Midnight Juggernauts machte vor allem das Duo Empire Of The Sun mit ihren zwei Singles «Walking On A Dream» und «We Are The People» von sich reden. Mehr
Schillernde Namen, vorwiegend aus der amerikanischen Indie-Szene, schmücken die Compilation-CD «Dark Was The Night», einer Zusammenstellung von 31 Songs, die exklusiv für das Aids-Benefiz-Doppelalbum aufgenommen wurden. Mehr
Bekannt geworden in den 80er-Jahren als charismatischer und exzentrischer Sänger der englischen Gitarrenpop-Ikonen The Smiths, später nicht minder verehrt als Solo-Künstler: Morrissey. Mehr
Ihr Outfit erinnert an die Halbstarken der 50er-Jahre. Ihre tragisch-romantischen Texte handeln von kaputten Familen und jugendlichen Straftätern. Ihr hymnischer, pathos-geschwängerter Retro-Sound kombiniert den legendären Wall of Sound eines Phil Spectors mit den Feedback-Gitarren von Jesus & Mary Jane. Ihr Name assoziiert den Glamour von Las Vegas und die Working Class-Identität ihrer Heimatstadt Glasgow. Mehr
Drei Jahre nach ihrem letzten Album melden sich Franz Ferdinand aus Schottland zurück mit dem neuen Album «Tonight: Franz Ferdinand». Tanzmusik für lange Nächte, angetrieben von Synthie-Sounds, zackigen Gitarrenriffs und funkigem Bass. Tolle Popmelodien, vielfältiges Songwriting und Experimentierfreude runden das Ganze ab. Mehr
Sei es bei seiner Zusammenarbeit mit Lou Reed, Rufus Wainright, Björk, Marianne Faithfull oder Hercules & Love Affair, sei es beim 2005 mit dem renommierten britischen Mercury Music Prize ausgezeichnete Album «I'm A Bird Now» von Antony & The Johnsons: die Stimme von Antony Hegarty prägt sich ein wie kaum eine andere in der aktuellen Popwelt. Eine Stimme, die sich den Kategorien weiblich oder männlich, schwarz oder weiss entzieht. Mehr
Sie nennen sich Avey Tare, Panda Bear, Deakin und Geologist, die vier Mitglieder von Animal Collective, die ursprünglich aus Baltimore stammen und später nach New York zogen. Musikalisch immer schon schwer einzuordnen, überschreiten die Kritikerlieblinge auch auf der neuen, neunten CD «Merryweather Post Pavilion» die Genregrenzen. Mehr