DRS 3 Album-Kritik: Muse werden zur grössten Rockband der Welt
Muse-Frontmann Matt Bellamy. (key)
Seit die britische Rockband vor zehn Jahren ihr Debüt-Album «Showbiz» abgeliefert hat, ist viel passiert: mit drei weiteren Platten erfanden Muse den Kunstrock neu und wurden zur Stadionband.
Der DRS 3-Rockspecial-Mann Dominic Dillier sagte es schon vor Jahren: Muse werden zur grössten Rockband der Welt. Und «gross» ist denn auch die passendste Beschreibung für das neue Album «The Resistance».
Leidenschaft für Klassik
Die Musik auf «The Resistance» erinnert an Queen, an Pink Floyd oder auch an Andrew Lloyd Webbers Musicals. Die Nähe zur Rock-Oper und die Leidenschaft für die klassische Musik, die bei Muse schon immer vorhanden waren, sind auf dem neuen Album deutlicher zu hören als auf jeder anderen Muse-Scheibe. Die Orchester-Partituren stammen übrigens alle aus Frontmann Matthew Bellamys Feder.
Ein mutiges Experiment, findet Dominic Dillier; ein Stilmix, der gelingt, auch wenn der Pathos des neuen Muse-Albums nicht allen gefallen wird.
