Andreas, Anna und Ueli lassen das Sommerabenteuer Revue passieren
Der Spass geht im DRS 3-Studio weiter: Andreas, Anna und Ueli reden über das Sommerabenteuer der vergangenen zwei Tage.
DRS 3 Sommerserie: Sommertausch
Jede Woche tauschen zwei DRS 3-Hörer Haus, Freunde und Familie und wagen den Sprung in ein neues Leben.
Da ragt ein roter Kopf über dem Mischpult im DRS 3-Sendestudio. An Sonne scheint es Ueli in Solothurn nicht gemangelt zu haben, der Zweimetermann hat einen kleinen Sonnenbrand erwischt. Dabei hatte ihn DRS 3-Moderatorin Anna Maier doch gewarnt.
Doch das wird mit Sicherheit nicht in Erinnerung bleiben, der Rest des Sommerabenteuers jedoch umso mehr: Das Highlight war für Ueli ein Angstsprung von einer Siebenmeterbrücke in die Aare. Ehrensache: Denn Tauschpartner Andreas macht das jeden Sommer.
Der Angstsprung mit Christian Gross
Sieben Meter?, wird sich der eine oder andere fragen, das ist doch kein Problem! Doch für Ueli schon, noch nie ist er aus solcher Höhe ins Wasser gesprungen: «Das ist eindeutig zu hoch. Nur schon wenn man von unten schaut. Man hat auch nichts gesehen im Wasser, das war wie ein schwarzes Loch.»
Doch Ueli bekam Unterstützung von Startrainer Christian Gross. DRS 3-Moderatorin Anna Maier hatte ihn zufällig in der Hotellobby getroffen, wo Ueli mit Andreas' Freunden beim Bier sass. Nach einem kurzen Schwatz mit Gross ging Anna auf die Toilette. Als sie zurück kam, war der Fussballtrainer weg.
«Ich habe dann hin und her überlegt. Ich muss doch den in meine Reportage einbauen, der soll Ueli coachen für den grossen Sprung» erzählt Anna. «Dann habe ich das gemacht, was ich sonst nie mache: Ich habe einen Mann im Hotelzimmer angerufen.» Gross habe nur gesagt: «Anna, wo sind Sie?», sei in die Lobby gekommen und habe Ueli begleitet.
| Ueli, Christian Gross und ein waghalsiger Sprung |
Ueli in Solothurn |
Während Ueli seine Panik überwinden musste und sprang, sass Andreas mit Uelis Familie gemütlich am See. «Es kam mir vor, als wäre es meine eigene Familie. Eine spezielle Familie.» Schon am Vortag hatten sie Andreas in Uelis Daheim empfangen, mit Grill, Musik und Freunden. «Ich habe mich sofort wohl gefühlt.»
Und da war auch noch eine schauderhaft kalte Dusche auf Uelis Balkon in Alpnach-Dorf in Obwalden: «Die Balkondusche ist perfekt! Es ist heiss auf diesem Balkon, da macht eine solche Dusche schon Spass.» Die Dusche ist auf dem Dach installiert und versorgt den Balkon mit eiskaltem Quellwasser vom Pilatus.
Feiern im Paradies
«Die wunderschöne Kulisse werde ich vermissen, die Berge und die Seen.» Was Andreas nicht so vermissen werde, seien die Tierchen, ein Leguan und ein Wüstenagame mit Namen 34/90. «Ich habe mich gut mit ihm zurecht gefunden, ein lustiges Tierchen. Aber daheim müsste ich den nicht haben.»
Und beide haben gefeiert und gefestet mit den Freunden ihres Tauschpartners. Andreas' erster Tag in Alpnach-Dorf war feuchtfröhlich. «Das ist im Kanton Obwalden eine der Hauptsachen. Denn wir sind im Paradies, und was willst du im Paradies machen?!», sagt der heimatverbundene Ueli.
Doch auch in Solothurn hat er gefeiert. Mit Andreas' Freunden ging es im Innenhof der Wohnung in der Altstadt laut zu und her. Zu laut für eine Nachbarin, erzählt Andreas: «Ich hatte heute früh eine Nachricht auf dem Handy von meiner Vermieterin: ‹Herr Ryffel, jeden Tag feiern geht nicht, sonst müssen wir Konsequenzen ziehen.›»
| Andreas, Echsen und eine unfassbar kalte Dusche |
Andreas in Alpnach-Dorf |
Doch schlechte Stimmung kommt trotzdem nicht auf, die beiden wirken schon wie alte Freunde: «Jetzt gehen wir zusammen noch kurz in Zürich ein Bier trinken, dann gehts nach Hause», sagt Andreas. Und Ueli: «Ich habe sie alle schon zu uns nach Alpnach-Dorf eingeladen, um bis in die frühen Morgenstunden zu feiern. Dort stört das keinen.» (jam)
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