DRS 3-Sommertausch: Eine Hühnerfarm ist kein Ponyhof
Sommertausch-Kandidatin Sandra Bollinger und DRS 3-Moderator Philippe Gerber am Sempachersee.
Nach Hühnerstall und Labor liessen Sandra Bollinger und DRS 3-Moderator Philippe Gerber am Ufer des Sempachersees gemütlich den Tag ausklingen. Die letzten Stunden waren ereignisreich genug.
Bereits am frühen Morgen - nach einer kurzen Führung durch Fankhausers Hühnerfarm - hiess es für die Walliser Primarlehrerin anpacken. Eierlesen, Stallkontrolle - alles kein Problem für Sandra. Nur wenn das Ei zu nahe am Huhn lag, verzichtete Sandra. «Ich hab Angst, dass das Huhn dann nach mir hackt.»
Das A und O der Hühnerhaltung
Ursis Vater, Bruno Fankhauser, erklärte ausserdem geduldig und stets mit der Pfeife im Mund, was zuerst war, das Huhn oder das Ei. Und auch, warum Hühner nicht «görpsen» können (anderes Verdauungssystem). Bruno klärte Sandra auch darüber auf, wie der Fachbegriff für Güggel-Sex heisst: «Ein Huhn trampen»
| Alle Bilder des ersten Tages ansehen |
Das komplette Fotoalbum auf |
Erst am Nachmittag, am Arbeitsort von Ursi Fankhauser, kam Sandra leicht ins Schwitzen. «Spital und ich sind nicht wirklich gute Freunde», meinte Sandra. Sommertausch-Kollegin Ursi arbeitet nämlich als Biomedizinische Analytikerin im Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil - und bestimmt dort unter anderem Blutgruppen.
Philippe muss nicht Federn, aber Blut lassen
Den Vorschlag von Philippe, sich doch Blut nehmen zu lassen, um dieses zu bestimmen, wies Sandra gewohnt charmant zurück. Sie kenne schliesslich bereits ihre Blutgruppe. «Und Du - Philipp?!»
Philippe wusste von nichts, musste deshalb Herzblut zeigen - und sich der Nadel stellen. Er tat dies wie ein Mann, wenn auch zeitweise etwas blass um die Nase. Und der Einsatz hat sich gelohnt, seit heute weiss Philippe, welche Blutgruppe er hat, nämlich O positiv. (che)
