Alles nur Schaum: Prosecco vs. Champagner
Der DRS 3-Champagnertest zeigt, dass der Prosecco oft zu unrecht verschmäht wird. (DRS 3)
Folgende Schaumweine wurden von der DRS 3-Redaktion getestet und bewertet. Das Resultat ist verblüffend deutlich ausgefallen.
Rangliste:
1.) Milles Dal Bo für 15.90 Franken (Prosecco)
2.) Charles Bertin Brut für 21.90 Franken (Champagner)
3.) Prosecco Vigne Dogi für 8.95 Franken (Prosecco)
4.) Moet Chandon Brut für 39.90 Franken (Champagner)
Als Neuling auf dem Gebiet fällt es vielen schwer, Champagner oder Prosecco auseinander zu halten und deren Charakter hervorzuheben: Denn ausser dem Geschmack und dem Alkoholgehalt macht sich der Unterschied spätestens an der Kasse bemerkbar.
Unterschied zwischen Prosecco und Champagner:
Prosecco ist eine weisse Traubensorte, welche nur in einer Region im Nordosten Italiens wächst. Aus dieser Traubenart wird hauptsächlich ein Perlwein, auf Italienisch «Frizzante» sowie Schaumweine und normaler Wein gekeltert. Die mit diesen Trauben produzierten Weine dürfen als Prosecco bezeichnet werden, auch wenn die nicht in Italien angebaut worden sind. Die Grundvoraussetzung ist also, dass in dem mit Prosecco bezeichneten Getränken auch Prosecco Trauben drin sind.
Beim Champagner zählt die Herkunft
Beim Champagner ist primär die Herkunft wichtig. Lediglich moussierende Weine aus der französischen Region «Champagne» dürfen als Champagner bezeichnet werden. Anders als beim Prosecco ist also nicht nur der Inhalt, sondern auch der Produktionsort und der Anbauort von essentieller Bedeutung für die Benennung des Getränks.
