Valentin Vogt: «Ich selbst habe etwa fünf Wochen Ferien pro Jahr!»
Sagt nein zu 6 Wochen Ferien für alle: Der Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes Valentin Vogt (DRS 3)
Nicht nur Sitzungen und Papierkram, nein, als Präsident des Arbeitgeberverbandes hat Valentin Vogt viel mehr Abwechslung. Beim Besuch im DRS 3-Studio gewährte er auch einen Blick in seinen Terminkalender: So war er zum Beispiel gerade in Brüssel und befasste sich dort mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit.
Zu den Dossiers des Arbeitgeberverbandes gehören aber zum Beispiel auch die Berufsbildung, internationale Arbeitgeberfragen, die Sozialpartnerschaft und der Schweizer Arbeitsplatz.
Fitte Schweizer Wirtschaft
Auch wenn das Umfeld beispielsweise wegen der Frankenstärke schwierig sei - Valentin Vogt hat Vertrauen in die Schweizer Wirtschaft. „Wir mussten uns immer wieder anpassen, so sind wir flexibel geblieben", sagt er. Die Flexibilität des Arbeitsmarktes zu erhalten ist denn auch eines der wichtigsten Ziele des Arbeitgeber-Präsidentes.
Bei der anstehenden Abstimmung über sechs Wochen Ferien setzt sich Valentin Vogt für ein Nein ein. Er selbst hat etwa fünf Wochen Ferien. „Die Initiative ist nicht der richtige Weg", sagt er. „Ferien sind in den einzelnen Gesamtarbeitsverträgen geregelt; es hat sich bewährt, das flexibel beispielsweise dem Alter anzupassen und dezentral zu handhaben".
Morgen bei DRS 3: Daniel Lampart, Chefökonom SGB, der sich für sechs Wochen Ferien einsetzt und die andere Seite der Sozialpertnerschaft repräsentiert.
