Pierin Vincenz: «Die Übernahme der Privatbank Wegelin stellt für uns kein Risiko dar!»
CEO der Raiffeisenbank: Pierin Vincenz (DRS 3)
Das Problem mit den Bankdaten habe sich zwar verschärft, doch stelle die Übernahme der Privatbank Wegelin kein Risiko dar, erklärte Pierin Vincenz. «Wir haben das Thema zusammen mit der Finanzaufsicht lange diskutiert und deshalb das Konzept von zwei Banken gewählt». In der einen Bank befände sich die Altlast und in der anderen Bank - der neu gegründeten Notenstein Privatbank - all das, was nicht betroffen sei. «So können wir uns vergewissern, dass die Raiffeisenbank kein Problem bekommt,» so Pierin Vincenz weiter.
Mit dem Kauf der Privatbank Wegelin könne einerseits die Sicherheit der Kunden und Mitarbeitern gewährleistet und andererseits 700 Arbeitsplätze in der Schweiz gesichert werden. Das sei für die Geschäftsleitung genau so wichtig gewesen.
Ein alter Name
Für die übernommenen Teile der Bank Wegelin musste schnell ein Name her: «Notenstein Privatbank ist ein alter Name. Wir mussten ihn zwar nicht aus dem Boden stampfen, aber die Entscheidung musste schnell getroffen werden. Wir werden den Namen entsprechend positionieren und ich bin überzeugt davon, dass der Name Notenstein Privatbank bereits nach wenigen Wochen so tönt, als wäre er bereits seit vielen Jahren da gewesen.»
