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Montag, 15.3.2010

Zeuge vom Zuger Attentat erinnert sich

Es war der 27. September 2001. Während einer Sitzung des Zuger Kantonsrats stürmte ein Attentäter das Gebäude, schoss um sich und tötete 14 Politiker. Kantonsrat Gerhard Pfister war damals im Saal und erinnert sich im exklusiven Interview mit DRS 3 an den grauenvollen Moment.

Rettungskräfte kümmern sich um eine Frau, die beim Attentat auf den Zuger Kantonsrat verletzt wurde.

«Zuerst gab es einen Knall. Keiner wusste was passierte», erzählt Pfister. Dann habe er sich unter den Pult gerettet. Sekunden später lag ein Kollege tot neben ihm.

Dann sah er den Attentäter: «Er ging durch die Reihen, schoss zwischen die Bänke. Ich wusste - gleich ist er bei mir.» Doch Gerhard Pfister blieb unverletzt.

Erstes Interview nach 9 Jahren
Der Attentäter tötete drei Regierungsräte und elf Kantonsräte, verletzte zahlreiche Politiker sowie einige Journalisten zum Teil schwer. Er feuerte 91 Schüsse ab. Zudem zündete er eine selbstgebastelte Bombe. Sein eigentliches Hauptziel, der Zuger Regierungsrat Robert Bisig, blieb unverletzt.

Den Notausgang immer im Blickfeld
Was bleibt sind traumatische Erinnerungen. Für DRS 3 gibt Gerhard Pfister sein erstes Interview seit dem Attentat im Herbst 2001. Im Gespräch wirkt Pfister gefasst, allerdings würden ihn die Erinnerungen auch heute noch beschäftigen.

Immer wenn Gerhard Pfister eine öffentliche Rede halten muss, sucht er vorher mit seinen Augen nach dem rettenden Notausgang.

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Attentat Zug: Das ganze Interview mit Zeuge Gerhard Pfister
Hören (12:38)

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Regionaljournal Zentralschweiz vom Donnerstag, 27.9.2007, 12.03 Uhr, DRS 1

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