Alles Roger: Weinender Sieger, lachender Verlierer und bester Tennisspieler der Welt
Roger Federer posiert am 14. März 2010 in Indian Wells, Kalifornien, für die Fotografen.
Das Jahr 2006 begann für Roger Federer standesgemäss wie es sich für «King Roger» gehört: Sieg am Australian Open. Weitere Superlativen gabs in diesem Jahr reichlich: Neunter Grand Slam-Sieg und drittes Double Wimbledon-US Open in Folge. Im Oktober konnte er zudem endlich das Turnier von Basel für sich entscheiden.
Der Traum kriegt Risse
«Als kleiner Ball- Bub in Basel hab ich davon geträumt, Tennisprofi zu werden», sagte damals Roger Federer, «jetzt ist es nicht mehr ein Traum, sondern meine Geschichte.»
Auch das Jahr 2007 verlief für Roger Federer und seine Fans nach Plan, beziehungsweise äusserst erfolgreich. Der Absturz passierte dann Anfangs 2008. Im Halbfinale des Australian Open unterlag der Schweizer dem Serben Novak Djokovic in drei Sätzen.
Harte Rückschläge
Im März machte dem Tennisspieler die Diagnose «Peiffersches Drüsenfieber» schwer zu schaffen. Es folgte die dritte Niederlage gegen Rafael Nadal im French Open-Final. Diesmal war Federer so chancenlos wie noch nie und verlor 1:6, 3:6 und 0:6.
In Wimbledon musste Roger Federer im epischen Final ebenfalls gegen Rafael Nadal eine seiner bittersten Niederlagen einstecken. Das verkorkste Jahr «rettet» Federer schliesslich mit seinem Sieg im US Open - es war das fünfte Mal in Serie.
Zur alten Best-Form zurück
2009 holte Roger Federer seinen 15. Grand Slam-Titel und übertrumpfte damit sein einstiges Idol Pete Sampras. Zu Ehren Federers realisierte der Welttennisverband dieses Video (ohne seinen letzten Sieg im Australien Open):
