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Letztes Update: Dienstag, 16.3.2010

Handys: In 10 Jahren vom Knochen zum iPhone

Flach, elegant und sehr schnell schlapp: DRS 3-IT-Redaktor Reto Widmer erinnert sich wenig wehmütig an seine Handys aus dem ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends. Dafür können die heutigen Handys einfach viel zu viel.

Dieser Mann fürchtet keinen Elektro-Smog: DRS 3-IT-Redaktor Reto Widmer

Mein erstes Handy? Ein Motorola flare. Nein! Kein Knochen. Sehr flach und elegant, aber nach einem Tag schlapp. Heute sind wir also wieder auf demselben Stand wie vor gut zehn Jahren was die Akkulaufzeit betrifft.

Mein iPhone bringts nämlich auch nicht weiter, kann dafür aber mehr. Zum Beispiel SMS versenden und nicht nur empfangen wie das Motorola. Egal, das sparte viel Geld. Schliesslich kostete das Abo «Natel swiss» bei der Swisscom (damals noch Telecom) 25.- pro Monat plus 79 Rappen Gesprächsgebühr pro Minute im Hochtarif (53 Rappen im Niedertarif).

Kampf der Anbieter
Wie gut tat es, als Diax Ende 1998 den Markt aufmischte mit für Schweizer Verhältnisse erfrischenden Tarifen. Im Sommer 1999 ging dann Orange an den Start, um Swisscom das Leben etwas schwerer zu machen.

Das war nicht einfach, denn Swisscom hatte zu diesem Zeitpunkt schon fast 3 Millionen Handy-Kunden. Heute sind es 5.6 Millionen. Bei der Konkurrenz kommen nochmals etwa ein Drittel Handys dazu, also zwei Millionen Handys.

Das bedeutet, das in der Schweiz an die acht Millionen mobile Telefone im Einsatz sind. Längst nicht mehr nur zum Telefonieren. Denn dass das Mobiltelefon zu vielem anderen auch noch fähig ist, zeichnete sich früh ab. (rew)

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