Der Schweizer Franken – die fälschungssicherste Währung der Welt
(Orell Füssli)
Banknoten sind nicht nur ein diskretes Zahlungsmittel, sie vermitteln auch Identifikation und Heimatgefühle. Natürlich ist neben Ästhetik und Praxistauglichkeit die Sicherheit entscheidend bei Banknoten - deshalb werden sie auch unter strengsten Sicherheitsmassnahmen hergestellt. Auch für die Mitarbeiter gelten strikte Sicherheitsbestimmungen. Nicht jeder kann Notendrucker werden - eine grössere Busse in der Vergangenheit kann da schon ein Stolperstein sein.
Nicht alle wissen alles
Zusätzlich entsteht Sicherheit, weil die meisten Mitarbeiter im Banknotendruck über ihr Fachgebiet Bescheid wissen - aber nicht über die anderen Gebiete. So fehlen ihnen nicht nur die technischen Möglichkeiten, zuhause einfach Franken nachzudrucken, sondern eben auch das Wissen.
Grundsätzlich gilt der Schweizer Franken als sicherste Währung überhaupt. 2009 wurden in unserem Land rund 4900 gefälschte Banknoten konfisziert. Der Dollar hingegen ist die meist gefälschte Währung.
Neue Banknoten noch in diesem Jahr
Von Zeit zu Zeit gibt die Schweizerische Nationalbank eine neue Notenserie heraus. So kann die Sicherheit stets gesteigert werden, denn auch die kriminelle Szene schläft nicht. Für dieses Jahr ist der Druck der neuen Serie geplant. Sie soll einige neue Sicherheitsmerkmale aufweisen.
Die Farbgestaltung bleibt jedoch voraussichtlich gleich - es ist für die KonsumentInnen also der weniger grosse Sprung, als 1995 die Zehnernote plötzlich gelb statt rot war und die Zwanzigernote pink statt blau. Insgesamt waren 2007 knapp 291 Millionen Schweizer Banknoten in Umlauf (Wert 39 Milliarden Franken).
Zwischen zwei Notenserien geht den Mitarbeitern der Orell Füssli Sicherheitsdruck übrigens die Arbeit nicht aus. Banknoten werden abgenutzt und haben eine Lebensdauer von maximal 1-6 Jahren - grosse Noten wie die Tausender leben dabei deutlich länger als kleine.
