Schweizer Börse: ein Arbeitsplatz mit Achterbahn-Qualitäten?
Christian Katz, CEO und Geschäftsführer der Schweizer Börse (DRS 3)
Schreiende und mit Papieren wedelnde Menschen, die kurz vor dem Burn out stehen, sieht unser Reporter Manuel Rothmund bei der Schweizer Börse nicht. Sind diese Vorstellungen blosses Filmklischee? Wie die Arbeit bei der Schweizer Börse genau funktioniert, hat sich Manuel Rothmund von Christian Katz, CEO und Geschäftsführer der Schweizer Börse, persönlich erklären lassen.
Gehandelt wird mit riesigen Datenmengen
«Wir sind die grösste Börse in Europa, die noch ihren Kunden gehört», erzählt Christian Katz im Interview. Und weiter: «Über 100 000 Transaktionen werden pro Tag abgeschlossen. Dies geschieht heute alles elektronisch, im sogenannten Ringhandel, wie man ihn aus den Filmen kennt, ist sowas gar nicht möglich.»
Es passiert selten, aber auch bei der Schweizer Börse steigen hin und wieder Computer aus. «In diesem Fall haben wir sehr gute Back-up-Systeme», sagt Christian Katz. «Kleine Unterbrüche werden sehr gut aufgefangen, so gut - dass der Handel draussen diese gar nicht bemerkt.»
