Game-Tipp: Final Fantasy im Zucker-Rausch
Viele der Einfälle in Final Fantasy 13 sind genauso überschwänglich wie die tanzenden, kichernden Mädchen im Spiel.
Trotz des visuellen Feuerwerks hat es Final Fantasy 13 gegenüber der Game-Kritik schwer. Den Entwicklern des Spiels werden dessen strenge Linearität, die langatmige und komplizierte Geschichte und das stark vereinfachte Kampfsystem um die Ohren gehauen.
«Da hat die Kritik total recht», findet Game-Redaktor Guido Berger. Er meint aber auch, dass einige der Kritiker vor lauter Theorie-Diskussion die Begeisterungsfähigkeit verloren haben. Denn in Final Fantasy 13 gibt es nichts, was nicht erlaubt ist.
Süsse Bilderwucht
Statt strengen Konventionen zu folgen (Drachen sind weise! Elfen wohnen im Wald! Zwerge können nicht zaubern!), ist alles möglich. Man trägt lieber etwas zu dick und zu süss auf, als auf Konsistenz oder Sinn zu achten. Die Fantasie sprudelt ungebrochen.
Und deshalb schreibt Guido in seinem Blog: «Ja, Spielsystem und Erzählweise von Final Fantasy sind etwas altertümlich. Die erschaffene Welt in ihrer glanzvollen Bilderwucht aber verdient Bewunderung und Respekt.» Habt ihr eine andere Meinung? Hier mitdiskutieren: Final Fantasy 13 im Zucker-Rausch.
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