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Mittwoch, 20.1.2010

Game-Tipp: «VVVVVV» – Das feixende Monster

Achtung: Die folgende Game-Kritik könnte gewisse Gehirnwindungen verknoten und Kopfschmerzen verursachen. Und nein, versucht nicht, unbedingt jedes hier beschriebene Detail zu verstehen. Denn «VVVVVV» ist so richtig fies, findet sogar DRS 3-Gameredaktor Guido Berger.

Dieses Spiel ist sehr schvvvvvvierig. Gnadenlos. Unerbittlich. Denn jeder Fehler bedeutet Tod.

«VVVVVV» von Terry Cavanagh ist ein Spiel in cooler 80er-Retro-Grafik, ein Jump & Run ohne Jump. Die Hauptfigur, der fröhliche Captain Viridian, kann nämlich nicht springen - dafür die Gravitation umdrehen. Wenn wir «V» drücken, fällt er nach oben, bis er irgendwo an der Decke landet. Noch einmal «V» gedrückt: Die Gravitation ist wieder normal. Wir können also statt springen nur fallen, und lediglich die Fallrichtung kontrollieren.

So müssen wir Viridian durch die Levels manövrieren, um seine nach einer Notfall-Evakuierung verschwundene Crew wieder zu finden (6 Personen, deren Namen alle mit V beginnen, ein Grund, warum das Spiel «VVVVVV» heisst). Und diese Levels sind schvvvvvvierig. Gnadenlos. Unerbittlich. Sobald Viridian den sicheren Boden verlässt, bewegt er sich so schnell, dass wir nicht mehr reagieren können. Reflexe helfen nicht; stattdessen müssen wir per Trial and Error herausfinden, was eine bestimmte Aufgabe für eine Lösung erfordert und üben, üben, üben, bis wir in einem Trance-ähnlichen Zustand pixelgenaue Manöver fliegen können.

Wie es das Spiel schafft, dass sich Guido trotzdem der Herausforderung stellen und «dieses selbstgefällig feixende Monster von einem Spiel bezwingen» wollte, lest ihr in Guidos Blog: VVVVVV: Die harte Tour. Und eine der schwierigsten Stellen seht ihr hier:

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