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Mittwoch, 10.2.2010

Game-Tipp: Warum «Endless Ocean 2» endlose Frustration bedeutet

Ein Spiel, in dem nicht geballert wird, in dem wir die Natur erkunden, in dem man sogar etwas lernt. Es hätte wirklich gut kommen können - aber der Nachfolger des als Geheimtipp gehandelten «Endless Ocean» ist liebloser Pfusch für anspruchslose Kinder. Einen Tipp haben wir trotzdem.

Schlechte Technik, schlechte Steuerung, klischierte Story: «Endless Ocean 2» vermag nicht zu überzeugen.

Es gibt etwas, das gut ist, an «Endless Ocean 2»: Unter Wasser ist es still. Die Musik im Spiel ist nämlich konsequent eine Zumutung, als hätte Céline Dions verschollene Cousine auf ihrem MIDI-Keyboard den «Enya»-Knopf gefunden (Video unten).

Doch es ist alles viel schlimmer als das. Dem Spiel geht es in keinster Weise um die Natur - anstatt in faszinierenden Unterwasserwelten wähnt man sich in einem fantasielosen Aquarium.

Dazu ist die Steuerung mies, die streng strukturierte Geschichte langweilig und die Grafik wüst. Damit keine Missverständnisse entstehen: Das Spiel ist nicht langweilig, weil nicht geballert wird, es ist schlicht schlecht gemacht. (beg/jam)

NEU
Guidos Haikiew
eine Review als Haiku

Zur ausführlichen Review

Suche Schatz, nicht Fisch.
Océane im Tiefen Loch.
Leblos und seekrank.

Was ist das? Neu wird DRS 3-Game-Redaktor Guido Berger jedes Game auch als Haikiew kritisieren - eine Game-Review in 17 Silben, der japanischen Gedichtform des Haiku.

Besser: «Flower»
Als Tipp für Menschen, die auch auf Spiele stehen, in denen sich nicht alles um Action, Waffen und Blut geht: «Flower» ist eines der besten, die es in diesem Bereich gibt, ein Game-Tipp von 2009.

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