Game-Tipp: «Alan Wake» - eine leuchtende Geschichte
Düstere Perspektiven für die Hauptfigur Alan
Vor ziemlich genau zwanzig Jahren wurde die erste Folge von «Twin Peaks» ausgestrahlt. «Twin Peaks» hat eine Renaissance der Fernseh-Serie eingeläutet, hat gezeigt, dass das Format TV durchaus in der Lage ist, komplexe, anspruchsvolle Geschichten zu erzählen - und dass sich ein grosses Publikum gerne so unterhalten lässt.
Heute könnte man sogar behaupten, dass Fernsehen anspruchsvoller geworden ist als Kino - Serien wie «Lost» oder «The Wire» ziehen Bögen über unzählige Stunden und jonglieren unzählige Figuren.
Das Risiko zahlt sich aus
«Alan Wake» von Remedy (die Finnen, die sich mit «Max Payne» einen Namen gemacht haben) könnte genau dieses Vorbild sein für Games. Das Spiel belebt nicht nur das schon etwas angefaulte «Survival Horror»-Genre neu, sondern macht vor, wie eine komplexe Geschichte interaktiv erzählt werden kann.
Es geht formale und strukturelle Wagnisse ein wie nur wenige zuvor. Für mich hat sich das Risiko ausgezahlt - definitiv eines der besten Spiele des Jahres. (beg)
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