Game-Tipp: GTA im Wilden Westen
Wie bei GTA gibt es auch bei «Red Dead Redemption» Unmengen zu entdecken. So viel, dass man oft stundenlang vergisst, die Hauptgeschichte zu verfolgen.
Zuerst zur Geschichte: In «Red Dead Redemption» begleiten wir John Marston, einen ehemaligen Outlaw, der nun gezwungen wird, seine ehemaligen Kumpel aufzuspüren und zur Strecke zu bringen.
Wir sind im Wilden Westen, der bis ins letzte Detail nachgebildet ist. Das Licht in der Wüste und die Sonnenuntergänge sind atemberaubend. Die Figuren, die Geschichte, die Stimmen kommen in gewohnter «Grand Theft Auto»-Qualität daher.
Leise Enttäuschung
Doch es stellt sich leise Enttäuschung ein. Die Stärke des Spiels zerrt gleichzeitig seine Schwächen ans Licht. Plötzlich fühlen wir uns im Wilden Westen, in dieser riesigen, frei begehbaren, wunderbar gestalteten Welt, völlig unfrei.
Unser Held kann fast nichts. Er kann reiten und schiessen. In der Unterwelt der GTA-Spiele mag es Sinn machen, dass wir nur dumpf prügeln, schiessen und fluchen können - in der «normaleren Welt» des Wilden Westens ist dies nicht der Fall.
Dass uns aber ein Spiel in eine so glaubwürdige Welt setzt, dass dieser Anspruch überhaupt erst entstehen kann, ist ohne Zweifel eine grosse Leistung. (jam/beg)
| Guidos Haikiew eine Review als Haiku Zur ausführlichen Review |
Outlaw wird Bauer doch Vergangenheit wiegt schwer. Drum wird geballert. |
Was ist das? Neu wird DRS 3-Game-Redaktor Guido Berger jedes Game auch als Haikiew behandeln - eine Game-Review in 17 Silben, der japanischen Gedichtform des Haiku.
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