Nicht nur die Einstellung zählt: Tipps für Ferienfotos
Mit ein paar Foto-Tricks werden die Erinnerungen an den Sommer 2010 noch schöner. (lum)
1. Was will ich mit diesem Bild?
Die digitalen Knipser verleiten zum schnellen Abdrücken, da die einzelnen Bilder im Gegensatz zu früher nichts mehr kosten.
Das Resultat sind oft zu viele langweilige Bilder. Wenn man sich jedes Mal überlegt, was das Bild aussagen soll, dann findet man automatisch den besseren Bildausschnitt und den besseren Blickwinkel.
2. Gehen statt zoomen
Ein Zoom-Objektiv ist praktisch, verleitet aber dazu, dass man das Motiv zu sich heranzooomt, statt sich zu ihm hin zu bewegen. Doch gerade wenn man ein paar Schritte macht, entstehen neue Perspektiven und das Motiv hebt sich oft besser vom Hintergrund ab.
3. Auch mal ohne Display
Wenn man sich nur auf den Bildschirm der Kamera verlässt, verpasst man gelegentlich den richtigen Moment um abzudrücken. Bei dynamischen Situationen lohnt es sich daher manchmal, das Auge auf dem Motiv zu behalten und nicht in den Kamerabildschirm zu starren. Dabei entstehen zum Teil auch ungewollt spannende Ausschnitte.
Technisches Zubehör
1. Mini-Stativ
Eine kleine Investition mit grossem Nutzen ist ein Mini-Stativ für die Hosentasche. Damit lässt sich die Kamera direkt fixieren, beispielsweise am Boden oder auf einer Mauer. So werden auch Aufnahmen in der Nacht ohne Verwackeln und ohne Blitz möglich - oder Aufnahmen mit Selbstauslöser.
2. Polfilter
Digitale Spiegelreflexkameras sind im Trend. Doch oft schöpfen ihre neuen Besitzer das ganze Potential dieser Kameras nicht aus.
Ein Polfilter beispielsweise erweitert die kreativen Möglichkeiten der fortgeschrittenen Fotografie. Mit einem Polfilter lässt sich reflektiertes Licht reduzieren. Der Effekt sind tiefere Blautöne in Himmel und Wasser, mehr Kontraste und sattere Farben. Vor allem bei Landschaftsaufnahmen sieht man deutliche Unterschiede.
3. Wasserdichte Gehäuse und Taschen
Sommerferien sind oft auch Strandferien. Damit die Kamera dem Badespass nicht zum Opfer fällt, packt man sie am besten in wasserdichte, transparente Taschen. Bei einigen ist sogar das Fotografieren im eingepackten Zustand möglich.
4. Speicherkarten mit Internet-Zugang
Eine raffinierte Lösung für das Problem der Speicherkarte, die oft zu klein ist und zudem ein Klumpenrisiko birgt (Kamera weg = alle Bilder weg), ist eine Speicherkarte, die sich selber mit dem Internet verbinden kann. Eye-Fi nennt sich das derzeit einzige Produkt auf dem Markt und verpackt einen WLAN-Anschluss in einer normal grossen SD-Speicherkarte. Die Karte lädt die Bilder, die darauf gespeichert sind nach Bedarf selbständig ins Internet, sobald man sich in der Nähe eines Hotspots befindet. Damit sind die Fotos erstens gegen Verlust gesichert und zweitens hat man die Möglichkeit, ein Bilder-Tagebuch für die Daheimgebliebenen zu führen. (lum)
