Game-Tipp: Starcraft 2 - komplexer als Schach
Nichts für Schnarchnasen: Starcraft 2 ist schnell und alles andere als simpel zu spielen.
Starcraft 2 ist ein Echtzeit-Strategiespiel und hält sich an die bewährte Formel des Vorgängers. Wir richten eine Basis wird ein, bauen Mineralien ab, stellen mit diesen Mineralien weitere Gebäude und Einheiten her und gehen damit auf den Gegner los. All dies tun wir gleichzeitig; während wir die Basis des Gegners angreifen, müssen wir gleichzeitig für Nachschub sorgen, unsere eigene Basis erweitern und verteidigen. Anhalten zum Nachdenken können wir nicht - Starcraft ist ein schnelles Spiel, gut ist, wer auch in der Hektik noch klar denken kann.
Im Multiplayer-Modus sind die Gegner echte Spieler, gegen die wir online antreten. Für Einzelspieler gibt es unterschiedliche Varianten: Wir können Zweikämpfe bestreiten, die vergleichbar sind mit dem Online-Wettkampf, einfach gegen vom Computer gesteuerte Einheiten. Oder den Einzelspieler-Modus spielen, mit abwechslungsreichen Missionen und einer epischen Hintergrundgeschichte.
Das alles kommt sehr bekannt vor: Starcraft 2 ist nichts neues. Es ist einfach sehr, sehr gut gemacht. Es gibt unzählige Einheiten zur Auswahl, jede hat einen Zweck und unterscheidet sich klar von den anderen.
Die Missionen der Kampagne (erzählt aus der Sicht der Terraner; Geschichten mit den Zerg oder den Protoss sollen als Erweiterungen folgen) sind enorm abwechslungsreich: Wir überfallen Züge oder müssen uns bei Nacht gegen Zombiehorden wehren und bei Tag ihre Nester suchen gehen.
Das Spiel ist poliert und mit einer überwältigenden Detailfülle vollgestopft. Und es fordert uns laufend auf, an unsere Grenzen zu gehen, und auch die schwierigeren Aufgaben anzupacken. Ein komplexes, forderndes Spiel mit Tiefe - das alles mitbringt, um wie der Vorgänger ein weiteres Jahrzehnt lang gespielt zu werden.
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