Maywa Denki: Roboter-Humor aus Japan
Nobumichi Tosa, Präsident von Maywa Denki, führt ein Produkt vor. (Foto: beg)
Maywa Denki war ursprünglich eine Fabrik, die Elektronikteile herstellte. Während der Ölkrise 1979 ging sie allerdings bankrott. Die beiden Söhne des Firmengründers eröffneten die Fabrik 1993 neu - als Kunstwerkstatt. Heute leitet sie der jüngere der beiden, Nobumichi Tosa.
Präsident Tosa tritt in hellblauer Arbeitsuniform auf, um den Unternehmensgedanken zu betonen. Die meisten Produkte, die Maywa Denki herstelle, seien Prototypen; ab und zu werden diese aber auch zu Spielzeugen weiterentwickelt. So zum Beispiel der Otamatone, ein kleines Plastikinstrument in der Form einer Note.
Unzählige Objekte und Roboter stellt Maywa Denki auf die Bühne - das Konzert, die Performance, oder eben die Produktepräsentation verspricht Spektakel. Maywa Denki ist für zwei Konzerte in Zürich, am Dienstag und am Mittwoch im Plaza. (beg, rew)
Die Fabrik der Nonsens-Maschinen - Konzerte der japanischen Kult-Gruppe (:digital brainstorming)
