Sunrise profitiert vom Iphone-Boom
Prepaid-Kunden wollen mit ihren Smartphones von Flatrate-Tarifen profitieren. (Keystone)
Der Telekomanbieter Sunrise hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres zwar weniger umgesetzt, aber deutlich mehr verdient. Der Umsatz ging um 2,7 Prozent auf 1,486 Milliarden Franken zurück. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte aber um 10,6 Prozent auf 465,7 Millionen Franken zu.
Grund für das Wachstum sei das Mobilfunkgeschäft, teilte Sunrise mit. Die Zahl der Mobilfunkkunden nahm innert Jahresfrist um 6,1 Prozent auf 2,07 Millionen zu. Der Mobilfunkumsatz kletterte ebenfalls um 6,1 Prozent auf 964 Millionen Franken.
Mehr Abos dank Smartphones
Der Anstieg sei vor allem dem Geschäft mit Handyabonnements und der grösseren Zahl verkaufter Handys zu verdanken, hiess es weiter. Die Zahl der Abonnenten vergrösserte sich gegenüber dem Vorjahr um 14,1 Prozent auf 1,07 Millionen Kunden. Damit hat Sunrise erstmals mehr Abo- als Prepaidkunden, deren Zahl leicht zurückging.
Grund für diese Entwicklung ist der Boom der Alleskönnerhandys, den das Iphone ausgelöst hatte. Weil die Leute unterwegs surfen, wechseln auch Prepaidkunden zu Abonnements, um einen pauschalen Datentarif zu bekommen.
Festnetz schrumpft
Insgesamt steigerte Sunrise die Gesamtzahl der Kunden um 2,7 Prozent auf 2,97 Millionen. Während das Internetgeschäft stagnierte, nahmen die Einnahmen mit dem Festnetz deutlich. Hier fuhr Sunrise den internationalen Handel mit Telefonieminuten markant zurück. Dadurch gingen einige Dutzend Millionen an Umsatz verloren. (brar, sda)
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