Hörpunkt: Würfel, Brett und Spielkonsole
Menschen spielen, seit es sie gibt - sei es mit Würfeln oder Spielkarten, sei es auf dem Spielbrett oder vor dem Computerbildschirm. Grund genug für DRS 2, am 2. April 2009 einen ganzen Tag lang nichts anderes zu tun.
Die Fakten sprechen für sich: Das Web- und Computerspiel «World of Warcraft» ist in mancherlei Hinsicht das grösste Spiel aller Zeiten und vereinigt bereits 12 Millionen Spieler. Jeder zweite Haushalt in Europa verfügt über mindestens einen Satz Spielkarten, das Gesellschaftsspiel «Monopoly» gehört trotz harter Konkurrenz nach wie vor zu den Bestsellern der Branche. Und Spielcasinos setzen trotz Weltwirtschaftskrise nach wie vor Milliarden um.
Nicht nur Irren, sondern auch Spielen ist menschlich. Als es noch keine Würfel gab, erfüllten Knöchelchen die Funktion des nicht willentlich zu beeinflussenden Zufalls. Heute sind die Grenzen zwischen Spiel und Realität nicht immer scharf getrennt: Geachtete, hochbezahlte Börsenhändler und Finanzexperten haben sich in Tat und Wahrheit als Spieler erwiesen, und das Spiel, ältester und liebster Zeitvertreib des Menschen, kann durchaus die Grenzen der Sucht überschreiten.
Eine grosse Reise durch die Welt der Spiele und des Spielens.
