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Dienstag, 31.1.2012

Helsana verdoppelt Gewinn

Die grösste Schweizer Krankenkasse Helsana hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 190 Millionen Franken erwirtschaftet. Davon sollen auch die Versicherten profitieren.

Geringere Versicherungsleistungen, höhere Prämieneinnahmen und rentable Kapitalanlagen haben bei Helsana den Gewinn von 84 Millionen Franken im Jahr 2010 auf 190 Millionen Franken im Jahr 2011 hochschnellen lassen.

In den Jahren 2008 und 2009 hatte sich die Helsana noch in den roten Zahlen befunden. Darauf folgte ein Stellenabbau.

«Moderate» Prämienerhöhungen für 2013
Mit dem nun erzielten Überschuss sollen die Reservepolster gestärkt und die Prämien für 2013 nur «moderat» erhöht werden, teilte das Unternehmen mit. Der Prämienanstieg solle im tiefen einstelligen Prozentbereich bleiben, trotz der neuen Spitalfinanzierung und dem verfeinerten Risikoausgleich.

Kundeportfolio ausgebaut
Die Abgänge von Kunden zu Konkurrenten halbierten sich im vergangenen Jahr auf 60'000. Unter dem Strich resultierte per Anfang 2012 ein Zuwachs von 25'000 Kunden. Damit beträgt der Versichertenbestand in der Grundversicherung neu 1,173 Millionen Menschen.

Die Helsana ist in allen Landesteilen präsent und beschäftigt 3000 Mitarbeitende. Zu der Gruppe gehören auch Progrès, Sansan, Avanex und Maxi.ch.

Mehr Prämien - weniger Versicherungsleitungen
Nachdem im Vorjahr der Erfolg aus Kapitalanlagen zu schwarzen Zahlen geführt hatte, fiel 2011 auch das versicherungstechnische Ergebnis wieder positiv aus: Es verbesserte sich von minus 9 Millionen auf 166 Millionen Franken.

Während die eingenommenen Prämien aus Grundversicherung, Zusatzversicherung und Unfallversicherung um 2 Prozent auf 5,62 Milliarden Franken stiegen, gingen die Versicherungsleistungen um 1,2 Prozent zurück.

Die Kapitalanlagen warfen in einem schwierigen Umfeld 121 Millionen Franken ab, nach fast 200 Millionen Franken im Vorjahr. (bat, sda)

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