(Keystone)
Fakten zu Gesundheit und Gesundheitswesen
| Wie empfinden die Menschen in der Schweiz ihre gesundheitliche Situation? |
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Die meisten fühlen sich offensichtlich gut. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) nahmen fast 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahre ihren Gesundheitszustand 2008 als gut oder sehr gut wahr. 27 Prozent gaben an, ein langdauerndes Gesundheitsproblem zu haben. |
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| Wie hoch ist die Lebenserwartung? |
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Sie steigt weiter an. Gesunde, 2009 in der Schweiz geborene Kinder dürfen sich nach Angaben des BFS auf ein langes Leben freuen: Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Jungen liegt bei 79,8 Jahren, die eines Mädchens bei 84,4 Jahren. Männer, die 2009 das 65. Lebensjahr erreicht haben, dürfen durchschnittlich auf weitere 13 Lebensjahre hoffen, Frauen in diesem Alter auf weitere 13,5 Jahren. |
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| Wieviele Menschen nehmen Gesundheitsrisiken wie Rauchen oder Trinken in Kauf? |
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Trotz Rauchverboten und wachsendem sozialen Druck: Die Zahl der Raucher hält sich seit Jahren auf etwa dem gleichen Niveau. Im Jahr 2009 verharrte sie auf dem Stand des Vorjahres bei 27 Prozent. Noch immer rauchen mehr Männer (31 Prozent) als Frauen (23). Ähnliche Tendenzen zeigen sich auch beim Alkoholkonsum. Dieser pendelt seit einigen Jahren etwa um den selben Wert herum, die Tendenz geht dabei nach unten. Nach Angaben der Eidgenössischen Alkoholverwaltung lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2009 bei 8,6 Liter Alkohol. Gemäss Bundesamt für Statistik zeigen sich bei der Art des Konsums deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. 2007 gab gut ein Fünftel der Männer und fast jede zehnte Frau ab 15 Jahren an, täglich Alkohol zu trinken. Dem BFS zufolge gingen 2007 zudem rund 16 Prozent keiner körperlichen Aktivität nach. Es sind weniger Männer (13,8 Prozent) als Frauen (17,9). |
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| Wie hoch sind die Kosten im Gesundheitswesen? |
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Sie sind - wie in fast allen Industriestaaten - hoch. Im Jahr 2009 wurden in der Schweiz nach Angaben des Bundesamtes für Statistik insgesamt 61 Milliarden Franken für die Gesundheit ausgegeben, pro Einwohner entspricht das rund 7800 Franken im Jahr. Am stärksten schlagen die Kosten für Behandlung in Spitälern zu Buche. |
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| Wie steht es um die ärztliche Versorgung in der Schweiz? |
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2009 gab es in der Schweiz nach Angaben des Bundesamtes für Statistik 313 Spitäler - 129 davon allgemeine Krankenhäuser, 184 Spezialkliniken. In ihnen standen insgesamt fast 40'000 Betten zur Verfügung. Im ambulanten Sektor praktizierten mehr als 15'900 Ärzte. Gut 3500 von ihnen waren Allgemeinmediziner, rund 4000 Zahnärzte. Die meisten Ärzte finden sich gemäss Bundesamt für Statistik in der Region um den Genfersee (3642 oder 249 pro 100'000 Einwohner), die wenigsten im Tessin (643 oder 193 pro 100'000). |
(ank/luek, Agenturen/BAG/BFS)
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