• Nachrichten
  • Blogs
  • Jeder Rappen zählt
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Radiokiosk
  • Spiele
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Themen:
    • Musik
    • Panorama
    • Veranstaltungen
    • Digital
    • Leben heute
    • Unterhaltung
    • Wissen
      • Wirtschaft & Arbeit
      • Politik & Zeitgeschehen
      • Mensch & Gesellschaft
      • Umwelt & Energie
      • Gesundheit & Medizin
      • Forschung & Technik
      • Medien & Internet
      • Kultur & Religion
      • Tiere & Pflanzen
    • Sport
    • Nachrichten
  • Das neueste Dossier zu «Länder & Regionen»
    • Ostern, Eier und Auferstehung
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop
  • Wissen:

12.04.2011

Ein Monsterbeben kommt selten allein

Seit dem grossen Beben in Japan vor rund einem Monat gab es bis jetzt etwa 900(!) Nachbeben. Gestern gar eines der Stärke 7, so stark wie jenes Beben, das letztes Jahr Haiti verwüstet hat. Wie lange wird das noch so weitergehen? Jochen Wössner, Seismologe an der ETH Zürich gab Auskunft.

Der sogenannte Ring of Fire bildet einen Ring der noch aktiven, über dem Merresspiegel gelegenen Vulkane (rote Dreiecke) rund um die Pazifische Platte.

Offenbar kommt Japan nicht so schnell zur Ruhe. Aber was gilt eigentlich als Nachbeben und ab wann spricht man von einem «neuen» Beben? Und: werden die Beben in Japan nun schwächer werden? Auch das wollten wir vom Seismologen wissen.

The Ring of Fire
Japan liegt am Rand der pazifischen Platte, am sogenannten «Ring of Fire», und ist somit extrem erdbebengefährdet. Während es auf der ganzen Welt immer wieder Erd- und Seebeben gibt, kommen sie an den Rändern der pazfischen Platte nicht nur öfter vor - 80% der Beben, z.B. in Japan, Chile oder Neuseeland, finden im Ring of Fire statt -, sie sind meist auch stärker.

Verschieben sich die tektonischen Platten, bebt die Erde
Die Erdkruste ist in mehrere, verschieden grosse tektonische Platten aufgeteilt, die pazifische Platte ist nicht nur die grösste, sondern auch die mit den stärksten Verschiebungen. 

All diese Platten bewegen sich, aber Teile der pazifischen Platte verschieben sich ihrer Grösse wegen um ca. 10 cm jährlich, also etwa doppelt so schnell wie andere Platten. Das bedeutet, dass es an ihren Rändern mehr und stärkere Beben gibt.

Japan liegt genau dort, wo mehere tektonische Platten aneinander grenzen. Ob das einen zusätzlichen Einfluss auf die Häufigkeit der Beben hat, auch darauf weiss Jochen Wössner Antwort.

Auf dieser Karte der Texas Tech University könnt ihr die aktuellen Erdbeben - und deren Stärke - im Gebiet um Japan verfolgen.
(ewa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Das ganze Interview mit Dr. Jochen Wössner
Hören (8:35)

Schnellsuche:
Japan: Erdbeben- und Atomkatastrophe

Am 11. März 2011 löste ein Beben der Stärke 9,0 vor der Ostküste Japans einen Tsunami aus, der weite Küstenstriche und ganze Städte zerstörte. Er beschädigte auch ein AKW und löste damit den atomaren Notstand aus.

Mehr zu Länder & Regionen
  • Wir holen das Tessin in die Deutschschweiz
  • Wissen aktuell vom Samstag, 24.3.2012, 16.12 UhrGanges-Delfin in Gefahr
  • 12.04.2011Ein Monsterbeben kommt selten allein
  • Doppelpunkt vom Donnerstag, 3.6.2010, 20.03 UhrDas Kabel in Madagaskar
  • Treffpunkt vom Montag, 24.5.2010, 09.05 UhrDéjeuner en paix: Die Frühstückskulturen
  • Alles zu Länder & Regionen
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft