Uf u dervo: Auf den Spuren von Winterbräuchen
Das Schloss Hallwil am Hallwilerseee
Offenbar besinnt sich der Mensch gerade in der kalten Jahreszeit und in langen Winternächten gerne auf Herkommen, Sinn und Bestimmung seines Daseins, auch auf Ende und Neuanfang. Das ist wohl ein Grund dafür, dass wir im Winter besonders viele Feste mit christlichem und heidnischem Ursprung feiern, allen voran Weihnachten und Neujahr.
Praktischer Reiseführer
Der DRS-3-Reisereporter Dres Balmer ist auf das eben erschienene Buch «Oh du fröhliche - Prosit Neujahr» gestossen, das genau diese Feste und Bräuche, wie sie in der Schweiz gefeiert werden, thematisiert. Der Autor, Fritz von Gunten, konzentriert sich auf die Zeit vom 1. Dezember bis zum 13. Januar, von der Adventszeit also bis zum Alten Silvester. Dabei fördert er über 200 Veranstaltungen landauf landab zu Tage, und genau hier wird es für Reisefreudige interessant.
Chläuse im Aargau soweit das Auge reicht
Wie es scheint, ist der Kanton Aargau mit Winterfesten besonders reich gesegnet, und in manchen Dörfern wird die Erhaltung des Brauchtums mit der Jugend schon in der Volksschule geradezu trainiert. Allein Hallwil begeht ein halbes Dutzend Winterfeste: Chlauschlöpfe, Chlausjagen, Wienechts-Chindli, Silvester-Trösche mit dem Silvester-Feuer und den Bärzelistag, an dem der Zuschauer auch einen Schlag mit der Schweineblase abbekommen kann, was aber durchaus freundlich gemeint ist, nämlich als Glückwunsch für das Neue Jahr.
Weitere Infos findet Ihr im Merkblatt.
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